Abschlussfahrt der Klassen 10 d/e nach Prag

Am 27.09.2004 ging es für die 10d und 10e los nach Prag. Als wir um sieben Uhr morgens alles im Bus verstaut hatten, fuhren wir los. Nach elf Stunden Busfahrt erreichten wir unser "Hotel". Die Begeisterung hielt sich bei den meisten in Grenzen. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, gingen wir im historischen Keller (Restaurant) essen.

fNa lecker,...! Danach gingen wir noch ein bisschen durch die Stadt, bis zur Karlsbrücke (ein Wahrzeichen Prags). Dort saß ein Straßenmusiker, dem wir eine Zeit zuhörten, bis diese dummen Wachleute ihn wegschickten. Nachts waren wir alle total fertig, und gingen ganz früh schlafen. Am nächsten Morgen wurden wir viel zu früh geweckt und mussten schon um acht Uhr beim Frühstück sein. Damit es nicht zu ekelig wird, vertiefen wir dieses Thema nicht. Danach ging es direkt mit der S-Bahn in die Altstadt, in der wir eine Führung mitmachten. Das Mittagessen bestand aus McDonalds, Pizza Hut, usw. Am Nachmittag ging es nach Konopeste, dem Schloss von Franz Ferdinand. Die Einrichtung bestand aus Teilen von Tieren. Am Abend konnte man sich aussuchen, ob man in eine der größten Discos Europas oder in die Stadt gehen wollte. Später wurde in einem Mädchenzimmer „Schwede“ (hartes Saufspiel) gespielt. Die Flaschen waren fast leer, als es plötzlich klopfte und eine tiefe Frauenstimme ertönte: “Macht jetzt sofort die Tür auf!“ Wir versteckten die Getränke und Johannes P. und Robert B. öffneten unsere Lehrerin die Tür und verschwanden. Unser Lehrerin war sauer und schickte uns ins Bett. (Hahaha) Den dritten Tag verbrachten wir in Ledice (Gedenkstätte) und im Ghetto Theresienstadt. Abends gingen wir in die Disco und lernten Schweizer, Schweden oder vielleicht auch Holländer kennen. Am nächsten Tag fuhren wir zum Asiamarkt, in dem man sehr billig einkaufen konnten (Ne, Lenchen?!). Danach ging es zur Prager Burg, dem Präsidentensitz. Auch sehr spannend! Abends gingen wir ins Schwarzlichttheater. Dieses Theater war sehr ermüdend und pantomimisch. Am fünften und gleichzeitig letzten Tag mussten wir noch früher aufstehen als in den vergangenen Tagen. Ein letztes Mal durften wir diese „leckeren“ Kümmelbrötchen, den rohen Schinken, den gammeligen Käse und den kalten Kaffee genießen. Danach hatten wir kurz Zeit, die Koffer zu packen, die leeren Flaschen verschwinden zu lassen und aufzuräumen. Als wir dann die Koffer in den Bus gebracht hatten, ging es ein letztes mal in die Stadt zum Shoppen. Mittags fuhren wir dann ein bisschen auf der Moldau herum und es gab zum ersten Mal vernünftiges Essen außerhalb von McDonalds und Co. Niklas und Gökhan veranstalteten ein Wettessen, Gewinner: Unbekannt. Nachdem wir wieder angelegt hatten, ging es direkt zum Bus und wir machten uns auf den Heimweg. Leider gab es einen Vorfall, der den Heimweg um zwei Stunden verzögert. Daniel Sc. war zu schwach, um sich gegen Olga E. zu wehren und bekam so japanisches Minzöl ins Auge. Er wurde mit dem Heli von der Grenze (Zinnwald) abgeholt und in die Augenklinik Dresden geflogen. Nach langem Suchen fanden wir sie auch und konnten ihn wieder mitnehmen. Die restliche Fahrt verlief ohne Komplikationen und um 2.30 kamen wir völlig übermüdet in Wiedenbrück an.
Fazit: Im Allgemeinen war die Klassenfahrt voll lustig, wenn man von einigen Sachen absieht.

Quelle: Schülerzeitung