Theaterprojekt zur Suchtprävention an der ORS

Was haben eine kleine Lüge, eine klauende Clique und ein Junge mit Rachegefühlen gemeinsam? Und was hat das alles mit Sucht und Cybermobbing zu tun? „Natürlich bin ich stark!“ nennt sich das Theaterprojekt der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück, die vor den Sommerferien an der ORS zu Gast war und mit allen Schülerinnen und Schülern der sechsten und siebten Klassen zum Thema Suchtprävention arbeitete. An drei Tagen erlebten die Klassen anhand theaterpädagogischer Übungen, wie Jugendliche in alltäglichen Situationen Konflikten begegnen  und meistern. Dabei blieben die Schüler nicht bloße Zuschauer, mit viel Interesse, Engagement und Spaß hatten sie die Gelegenheit, sich in die interaktiven Szenen einzubringen, ihre eigenen Erfahrungen darzustellen und mögliche Lösungen aufzuzeigen. Zudem blieb Raum für Diskussionen mit den Schauspielern, die mit viel Hintergrundwissen, aber niemals mit dem erhobenen Zeigefinger auf die Schüler eingingen.
Ein rundum gelungenes Projekt für drei Schultage, die viel zu schnell vorbeigingen und bei den Schülern und den beiden Beratungslehrerinnen, Frau Koschnick und Frau Lütkewitte, die das Projekt initiiert und begleitet haben, bleibende Erinnerungen hinterlassen. Natürlich bin ich stark!“ will Jugendlichen Mut machen, zu sich selbst zu stehen. Leicht ist das nicht. Aber wer früh lernt, eigene Entscheidungen zu treffen, Konflikte auszutragen und auf sich und andere zu achten, ist auf einem tollen Weg. Und niemand muss da alleine durch. Es gibt immer Menschen, die uns unterstützen wollen. Das können sie aber nur, wenn wir ihnen etwas sehr Wertvolles schenken: unser Vertrauen. Deshalb leben wir den Jugendlichen vor, dass sich das Leben gemeinsam viel besser genießen lässt. Echte Offline-Freundschaft im echten Leben – das ist einfach das schönste Genussmittel! (www.tpw-osnabrueck.de)