Das Programm zum Fest der Osterrath-Realschule war vielfältig.

Rheda-Wiedenbrück (dml) - Eigentlich hatte die Osterrath-Realschule in Wiedenbrück bereits im September 2010 ihren 40. Geburtstag feiern können. Doch Umbau- und Erweiterungsarbeiten standen einem Fest im Weg. Das wurde jetzt nachgeholt: mit  einer Stimmung, die jedem Volksfest zur Ehre gereichte.
Lehrer, Schüler, Eltern und Ehemalige waren dabei. „40 Jahre Osterrath sind 40 Jahre Erfolgsgeschichte“, betonte Schulleiter Detlef Flaschel gegenüber seinen Gästen bei der Feierstunde in der Aula. Schließlich habe sich die Bildungsstätte in dieser Zeit von einer einfachen Volksschule zu einer Ganztagsschule mit moderner Ausstattung entwickelt.

Doch nicht nur die neue Mensa, die Ganztagsräume für Schüler und das neue Lehrerzimmer seien die Aushängeschilder einer für die Zukunft gewappnete Schule. Auch die Ausbildung der Schüler sei vorbildlich, unterstrich Flaschel. „Niemand verlässt unsere Schule ohne nachher einen Ausbildungsplatz zu bekommen oder auf einen weiterführende Schule zu wechseln“, sagte der Schulleiter.
2,4 Millionen Euro hat die Stadt für den Umbau zur Ganztagsschule bereitgestellt. Dass die Schüler ebenso enthusiastisch wie das Lehrerkollegium für ihre Schule eintreten, zeigte sich in den verschiedenen Projekten. Es herrschte großer Andrang bei den Robotern, die Schüler für einen Wettbewerb gebaut haben. Unter anderem wurden Handwerksarbeiten gezeigt, eine Fahrt der gesamten Schule in das Bad „Die Welle“ wurde von Schülern organisiert, T-Shirts mit ORS-Aufschrift wurden präsentiert und es fand eine Talkrunde statt.
Dort trafen sich außer Lehrern, Schülern und Schulabgängern auch der ehemalige Bürgermeister Helmut Feldmann sowie die stellvertretende Bürgermeisterin Gudrun Bauer zum Diskurs. Themen wie Beziehungen zwischen Lehrern und Schülern, Mobbing und die Veränderung des Schulgebäudes wurden diskutiert.
Außer den Ganztagsräumen ist die Mensa das neue Prunkstück der Osterrath-Realschule. Pfarrer Marco Beuermann von der Evangelischen Versöhnungs-Kirchengemeinde und Pastor Michael Melcher von der St.-Aegidius-Gemeinde gaben dem Speisesaal ihren Segen. Schüler können dort täglich zwischen zwei Mahlzeiten wählen – und Nudeln gibt es so viel wie jeder essen kann.

Quelle: Die Glocke, 15.5.2011