Fünftklässler der Osterrath-Realschule lernen richtiges Verhalten auf der Straße und im Bus

Rheda-Wiedenbrück (Kreu). Innerhalb des Projektes „Sicherer und gewaltfreier Schulweg“, das aus dem Netzwerk Gewaltprävention im Kreis Gütersloh vor einigen Jahren hervor ging, setzten sich die Fünftklässler der ORS mit dem Verhalten und der Sicherheit beim Fahrrad fahren und im Bus auseinander.

Der Tag begann für alle Schüler und interessierte Eltern mit einem informativen und engagierten Vortrag von Polizeihauptkommissarin Ellen Haase   (Kreispolizeibehörde Gütersloh) zum Thema „Der Helm als Lebensretter“. Frau Haase machte in diesem Zusammenhang eindringlich deutlich, dass ein Fahrradhelm Unfälle zwar nicht verhindern könne, aber deren Folgen erheblich mindere. „So manches Mal wird der Helm zum Lebensretter“, so die Polizistin. Dem pflichtete Felix Schäfermeier vom Radprofiteam 3C Gruppe eindringlich bei, denn er überstand vor wenigen Wochen nahezu unversehrt einen schweren Sturz vom Rennrad.  „Der Helm war gerissen, aber mein Kopf heile!“, so Schäfermeier.

Nach diesen beeindruckenden Schilderungen erhielten die Fahrrad-Schüler des 5. Jahrgangs innerhalb eines aufgebauten Parcours auf dem Schulhof ein Training zum verkehrssicheren Verhalten mit dem Fahrrad. Diesen praktischen Übungen waren die exakte Helmeinstellung, das Ausstatten der Helme mit Reflektoren sowie die Betriebs- und Verkehrssicherheit der Fahrräder durch Polizisten der örtlichen Wache voran gestellt. Staunend begutachteten die Schüler dabei die Unterstützung des Mechanikers Jörg Faimann vom Radteam der 3C Gruppe, der vor Ort leichte Defekte sachgerecht und in Windeseile behob.

Die Busschüler des Jahrgangs absolvierten zeitgleich ein Sicherheitstraining im und am Bus. Herr Köhler von der TWE vermittelte Trainingsinhalte wie beispielsweise das gewaltfreie Verhalten an der Bushaltestelle und während der Fahrt, der geregelte Ein- und Ausstieg sowie die Schulung in Gefahrensituationen.

„Solche Projekte sind nicht nur hilfreich, sondern notwendig um unsere Kinder für Gefahren zu sensibilisieren!“, resümierte abschließend eine am Projekttag teilnehmende Mutter.