Projekttag an der Osterrath-Realschule sensibilisiert

Rheda-Wiedenbrück (Kreu). „Ein fehlender Fahrradhelm kann ein lebenslanges Unfallschicksal bedeuten!“ – Unter dieser Aussage stand erneut ein Projekttag der fünften Klassen der Osterrath-Realschule Rheda-Wiedenbrück.

Innerhalb des Projektes „Sicherer und gewaltfreier Schulweg“, das aus dem Netzwerk Gewaltprävention im Kreis Gütersloh vor einigen Jahren hervor ging, setzten sich die Fünftklässler der ORS mit dem Verhalten und der Sicherheit beim Fahrrad fahren und im Bus auseinander. Durch dieses Präventionsprojekt sollten die „Jungster“ für Gefahren sensibilisiert werden, eigenes Verhalten kritisch sehen, sich in andere hineinversetzen und Verhaltensregeln festlegen. Auch in diesem Jahr wurde das Projekt durch die Vernetzung von Schule, Polizei, Verkehrswacht, TWE und Eltern möglich gemacht. Neu in das Projekt startete in diesem Jahr das Radteam der 3C Gruppe-Lamonta, das mit seinem Sportförderkonzept seit Februar 2007 Partner der Schule ist.

Der Einstieg in den Projekttag erfolgte für alle Schüler und etliche interessierte Eltern durch einen informativen und engagierten Vortrag von Polizeihauptkommissarin Ellen Haase   (Kreispolizeibehörde Gütersloh) zum Thema ‚Der Helm als Lebensretter’. Frau Haase machte in diesem Zusammenhang eindringlich deutlich, dass Fahrradhelme Unfälle zwar nicht verhindern könnten, aber deren Folgen erheblich mindere. „So manches mal wird der Helm zum Lebensretter“, so die Polizistin. Dem pflichtete Matthias Friedemann vom Team 3C Gruppe-Lamonta bei, der sich zudem für eine allgemeine Helmpflicht aussprach und die Eltern um Verantwortungsbewusstsein bezüglich des Helmtragens bat. „Egal, ob der Weg 50 m oder 50 km lang ist, der Helm sollte bei jeder noch so kurzen Fahrt getragen werden. Die Gefahren lauern überall.“, so Friedemann.

Nach diesem Theorieblock erhielten die Nicht-Busschüler des 5. Jahrgangs innerhalb eines aufgebauten Parcours auf dem Schulhof ein Training zum verkehrssicheren Verhalten mit dem Fahrrad. Diesen praktischen Übungen waren die exakte Helmeinstellung, das Ausstatten der Helme mit Reflektoren sowie die Betriebs- und Verkehrssicherheit der Fahrräder voran gestellt. Staunend begutachteten die Schüler dabei die Unterstützung des Mechanikers Jörg Faimann vom Team 3C Gruppe-Lamonta, der vor Ort leichte Defekte sachgerecht und in Windeseile behob.

 

Die Busschüler des Jahrgangs hingegen erhielten ein Sicherheitstraining im und am Bus. Herr Köhler von der TWE vermittelte Trainingsinhalte wie beispielsweise das gewaltfreie Verhalten an der Haltestelle und während der Fahrt, der geregelte Ein- und Ausstieg sowie die Schulung in Gefahrensituationen. Eingebunden in das Bustraining waren zudem die ausgebildeten Schulbusbegleiter aus der Jahrgangsstufe 9 und 10.