(Wz) Trotz dreier Niederlagen bei den Basketball-Kreismeisterschaften in der WK III, enttäuschten die Basketballer der ORS keinesfalls, sondern verdienten sich Respekt und Anerkennung.

Das erste Spiel gegen das Städt. Gymnasium Gütersloh ging denkbar knapp mit 36:33 Punkten verloren. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten und einem Pausenrückstand von 10 Punkten, verbesserte sich insbesondere das Defensivverhalten in der 2. Halbzeit, so dass das ORS-Team Punkt für Punkt näher kam und den Gegner mächtig unter Druck setzte. 30 Sekunden vor Schluss des Spiels konnte der Rückstand bis auf einen Punkt verkürzt werden. Den letzten entscheidenden Korb machten dann aber leider die Gütersloher Schüler.

Im zweiten Spiel sah man sich dann einem übermächtigen Gegner und verdienten "neuen Kreismeister" gegenüber, dem Ev. Stift. Gymnasium Gütersloh. Die fast ausschließlich aus Regionalliga erfahrenen Spielern bestehende Mannschaft, die zudem nahezu komplett mit Schülern des ältesten Jahrgangs (94) angetreten war, setzte sich mit 40:14 gegen die ORS durch.

 

Zu einem denkwürdigen Abschlussspiel wurde das Match gegen die Basketballer vom Einstein-Gymnasium. Nach dem 9:17 Pausenrückstand schien die Partie gelaufen und viele schrieben das ORS-Team schon ab. Die Vorgabe, die zweite Hälfte für sich zu gewinnen und das eigene Spiel durchzuziehen, wurde mehr als erfüllt. Eine dramatische Schlussphase sollte folgen. Das ORS-Team spielte sich Punkt für Punkt heran. 17 Sekunden vor Schluss erhöhten die Gymnasiasten des Einsteins auf 34:31, zogen auf drei Punkte davon und nahmen eine Auszeit. 7 Sekunden vor Schluss konnte die ORS den Spielstand auf einen Punkt - zum 33:34 verkürzen. Zwar erkämpfte sich das Team in den verbleibenden Sekunden noch einmal den Ball, ein erfolgreicher Korbwurf kam aber leider nicht mehr zustande

Bedenkt man, dass ausschließlich Spieler der Jahrgänge 95 und 96 im Team standen, und 4 der 10 Spieler noch in der WK IV spielberechtigt waren, so ist die Leistung des "jungen Teams" um so höher einzuschätzen.