Sechsklässler der Osterrath-Realschule pflegen Konfliktkultur

Rheda-Wiedenbrück (jus). Verantwortung, konstruktives Handeln, Akzeptanz und Teamgeist spielten während des  präventiven Projekttages „SPOTLIGHT – Theater gegen Mobbing“ an der Osterrath-Realschule eine wesentliche Rolle. Dabei wurden die Sechsklässler für das Thema „Mobbing“ und ihre Verantwortung sensibilisiert.

Von Hänselein, permanenten Erniedrigungen über Ausgrenzung bis hin zur vollkommenen Isolierung reicht das Spektrum des „Psychoterrors“ – auch Mobbing genannt. Statistiken belegen, dass mindestens jedes zehnte Kind im Laufe seiner Schulzeit von Mobbing betroffen ist. Um auf dieses Phänomen angemessen reagieren zu können und präventiv tätig zu werden, führte die ORS in Kooperation mit dem asb (Arbeitskreis soziale Bildung und Beratung) Münster und dem Kreisjugendamt/Regionalstelle Süd, zum vierten Mal den Projekttag „SPOTLIGHT – Theater gegen Mobbing“ in der sechsten Jahrgangsstufe durch. Mit Hilfe theaterpädagogischer Methoden wurde der Tag genutzt, um aktuelle Probleme aufzugreifen. Außerdem diente das Projekt als präventive Maßnahme, um die Schüler in ihrer Verantwortung für Mobbingprozesse zu sensibilisieren. „Dieser Projekttag pflegt als ein Baustein die Konfliktkultur an unserer Schule.“, erläutert Projektkoordinator Norbert Kreutzmann.

Die abschließende Theatervorführung verwies in diesem Zusammenhang eindringlich auf den Mut, der notwendig ist, um Mobbing die Plattform zu entziehen. „Macht die Augen und Ohren auf und schweigt nicht, wenn ein Mitschüler systematisch fertig gemacht wird!“, so der finale Appell des Schauspielerteams.

 

 

Fotos: Szenen aus dem Theaterstück „Spotlight“ (asb Münster) bzw. Schauspielteam „Spotlighttheater gegen Mobbing“ (asb Münster)